Wenn ein Thema kippt, zählt die erste Stunde.
Eine kritische Presseanfrage liegt im Postfach. Ein internes Thema droht öffentlich zu werden. Oder die Berichterstattung läuft bereits. Ich bin Dipl.-Journalist und war Kommunikationschef exponierter Unternehmen. Heute begleite ich Unternehmen und Persönlichkeiten durch genau diese Situationen – persönlich, diskret und ohne Agenturapparat.
Sie sprechen direkt mit mir – auch abends und am Wochenende. Rückmeldung innerhalb von zwei Stunden.
Drei Ausgangslagen – und was jeweils zu tun ist
Krisen beginnen selten mit einer Schlagzeile. Meist gibt es einen Moment davor, in dem noch Gestaltungsspielraum besteht. Je früher Sie diesen Moment erkennen, desto größer bleibt Ihr Handlungsspielraum.
Ein Thema bahnt sich intern an
Ein Vorfall, eine Kündigung, ein Ermittlungsverfahren, ein Produktproblem: Es ist noch nichts öffentlich, aber es könnte werden. Jetzt entsteht der größte Hebel – mit Sprachregelung, Szenarien und einer klaren Entscheidung darüber, ob Sie das Thema selbst setzen oder abwarten.
Die Presseanfrage ist da
Ein Fragenkatalog mit Frist. Ob daraus ein kritischer Bericht wird oder eine faire Darstellung, entscheidet sich an Ihrer Antwort. Wir formulieren eine zitierfähige Stellungnahme, klären die Fristfrage und bereiten vor, was auf die Antwort folgen kann.
Die Berichterstattung läuft bereits
Der Beitrag ist erschienen, weitere Medien ziehen nach, Kunden und Mitarbeitende fragen. Jetzt geht es um Tempo, um interne wie externe Kommunikation aus einer Hand – und darum, die Deutung nicht vollständig anderen zu überlassen.
Die ersten 24 Stunden
Was in den ersten Stunden passiert, bestimmt den weiteren Verlauf. Diese vier Schritte gehen wir gemeinsam durch – unabhängig davon, ob die Anfrage gerade eingegangen ist oder der Bericht schon läuft.
Lage klären
Wer fragt, für welches Medium, mit welchem Rechercheziel? Welche Fakten sind belastbar, welche nicht? Diese Einordnung dauert selten länger als ein Telefonat.
Frist sichern
Fristen sind häufig verhandelbar. Wir verschaffen Ihnen den nötigen Zeitraum, ohne dass Schweigen im Raum stehen bleibt.
Position formulieren
Kernbotschaften, Sprachregelung, zitierfähige Stellungnahme. Dazu ein Q&A-Katalog für die Fragen, die als Nächstes kommen.
Intern absichern
Mitarbeitende, Kunden, Partner, Banken: Wer erfährt was, wann und von wem? Interne Unsicherheit erzeugt sonst die nächste Geschichte.
Vom akuten Fall zur gestärkten Reputation
Ein Krisenmandat endet nicht, wenn die Berichterstattung abebbt. Es endet, wenn Ihre Reputation wieder trägt und Sie für den nächsten Fall vorbereitet sind.
Einschätzung der Lage, Sprachregelung, Beantwortung der Medienanfragen. Auf Wunsch übernehme ich die gesamte Korrespondenz mit Redaktionen und trete als Ihr Ansprechpartner auf.
Solange das Thema läuft: Interviewvorbereitung, Abstimmung mit Ihren Anwälten, interne Kommunikation, Beobachtung der Berichterstattung und laufende Nachsteuerung.
Wenn die akute Phase vorbei ist, beginnt die eigentliche Arbeit an der Reputation: eigene Themen setzen, Fachbeiträge platzieren, das Suchmaschinenbild mit substanziellen Inhalten wieder ins Gleichgewicht bringen.
Zum Abschluss ein Krisenleitfaden für Ihr Haus: Risikothemen, Zuständigkeiten, Abläufe, vorbereitete Sprachregelungen. Damit der nächste Fall kein Ausnahmezustand mehr ist.
Was Krisenkommunikation kostet
Transparent und ohne Paketzwang. Krisen lassen sich in Umfang und Dauer schlecht planen – deshalb rechne ich nach tatsächlichem Aufwand ab. Für größere Mandate vereinbaren wir auf Wunsch einen Festpreis.
- ✓Sofort-Analyse Ihrer Situation
- ✓Kernbotschaften, Sprachregelung und Q&A-Katalog
- ✓Übernahme der Medienkorrespondenz, auf Wunsch als Ihr Pressesprecher
- ✓Vorbereitung und Begleitung von Interviews
- ✓Abstimmung mit Ihren Anwälten
- ✓Nachbereitung mit Leitfaden für künftige Fälle
Zum Nachlesen
Vieles lässt sich vorab selbst einordnen. In meinem Wissensbereich habe ich die Fragen ausführlich beantwortet, die mir am häufigsten gestellt werden.
Presseanfrage beantworten
Zehn Regeln für die Antwort auf eine kritische Medienanfrage – von der Fristfrage bis zur zitierfähigen Formulierung.
Beitrag lesen →Negative Berichterstattung
Fünf Schritte, wenn der kritische Artikel bereits online ist – und warum die schnelle öffentliche Reaktion selten die beste ist.
Beitrag lesen →Was Journalisten dürfen
Verdachtsberichterstattung, Gegendarstellung, Recht am eigenen Bild: die acht häufigsten presserechtlichen Fragen.
Beitrag lesen →Was meine Mandanten sagen
In vielen meiner Mandate agiere ich diskret im Hintergrund. Andere sind öffentich oder sorgen deutschlandweit für Aufsehen. Ausgewählte Stimmen meiner Mandanten lesen Sie hier.
Lassen Sie uns sprechen!
In kritischen Fällen erreichen Sie mich auch Abends und am Wochenende. Sie sprechen direkt mit mir persönlich.


